Neues Spielfeld Bornheimer Hang
Das umgebaute Spielfeld Nord an der PSD Bank Arena ist für den Trainings- und Spielbetrieb geöffnet. Oberbürgermeister Mike Josef übergab den Platz am Dienstag, 10. Februar, symbolisch an die ansässigen Vereine am Bornheimer Hang. Von der Modernisierung der Sportanlage profitieren vor allem die Nachwuchsmannschaften des FSV Frankfurt 1899 und der American Football-Verein Frankfurt Galaxy.
Foto: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn
Die Umbaumaßnahme wurde von der Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft Projektentwicklungen sowie dem Planungsbüro IBK Sportlandschaften umgesetzt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte den Zustand des Feldes zuvor für den Spielbetrieb der U17- und U19-Mannschaften als nicht mehr ausreichend bewertet. Nun konnte die U19 des FSV Frankfurt 1899 die Qualität des Platzes unmittelbar im Anschluss an die Eröffnung mit dem Training vor neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauern demonstrieren.
Oberbürgermeister und Sportdezernent Josef erklärte: „Ein qualitativ hochwertiges Spielfeld ist eine grundlegende Voraussetzung für den professionellen und sicheren Sportbetrieb. Insbesondere für junge, ehrgeizige Spielerinnen und Spieler ist dies essenziell, um sich uneingeschränkt ausprobieren und entwickeln zu können. Und auch in körperbetonten Sportarten wie dem American Football müssen sich die Athletinnen und Athleten blind auf die Qualität des Untergrunds verlassen können. Mit der Modernisierung des Spielfeldes Nord schaffen wir nicht nur zeitgemäße Trainings- und Spielbedingungen, sondern übernehmen zugleich Verantwortung für die Zukunft: Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind heute selbstverständliche Bestandteile jeder Investition in die städtische Sportinfrastruktur.“
Die Sanierung des Spielfeldes erfolgte mit dem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Klimaresilienz. Ein neuer Drain- und Rasentragschichtaufbau sorgt für eine verbesserte Regenwasserableitung sowie eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze und Starkregen. Dadurch werden die Regenerationszeiten des Rasens verkürzt, Pflege- und Bewässerungsaufwand reduziert und nutzungsbedingte Unterbrechungen minimiert. Auch die Flutlichtanlage wurde auf moderne LED-Technik umgerüstet. Die Kosten für den Umbau betrugen insgesamt rund 1,16 Millionen Euro brutto. (ffm)
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